Der Winter am Lebenshof ist nicht immer romantisch. Oft ist er grau, kalt und matschig. Der Boden gibt nach, die Wege sind schwer, und jeder Schritt erinnert daran, dass diese Jahreszeit Kraft kostet – bei Mensch und Tier. Gerade dann zeigt sich, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen.
Für unsere Lotti ist der Winter besonders spürbar, ihr Körper kommt mit der Eiseskälte nicht mehr so selbstverständlich zurecht. Wenn die Temperaturen sinken, bekommt sie deshalb einen Mantel, der hält sie warm und schützt sie vor dem Auskühlen. Lotti lässt ihn sich geduldig anziehen, als wüsste sie, dass er ihr hilft.

In ihrem kleinen Häuschen warten an kalten Tagen Wärmeflaschen, die ihr kleines Häuschen schön gemütlich machen. Dort verbringt Lotti viel Zeit, besonders morgens und abends, wenn die Kälte am stärksten ist. Auch ihr Frühstück wird aufgewärmt, das genüsslich verputzt wird, während draußen der Wind über den matschigen Auslauf zieht.
Der Winter bringt am Lebenshof viele Herausforderungen mit sich: gefrorene Böden, rutschige Wege, Tiere, die mehr Unterstützung brauchen. Doch genau in dieser Zeit zeigt sich, worum es hier geht. Niemand muss funktionieren, niemand wird sich selbst überlassen.
Wenn Lotti abends mit schweren Schritten durch den Matsch zurück in ihr Häuschen geht, wartet dort Wärme und Ruhe auf sie. Und vielleicht ist das der Kern des Winters am Lebenshof: Nicht alles leichter machen zu können – aber dafür zu sorgen, dass alle sicher und warm durch diese Zeit kommen.